KI²VA Tutorielle Lehre

KI²VA Tutorielle Lehre

Bild: Carsten Litzinger
Bild: Carsten Litzinger

Ausgangssituation:

Die Qualifizierung von Tutor*innen durch Schulung und Praxisbegleitung hat sich in der ersten Förderphase als Erfolgsmodell erwiesen. Am Ende der ersten Förderphase waren 94 % der Tutor*innen in den beteiligten Disziplinen qualifiziert.

In der zweiten Projektphase konnte das Projekt um die Fachbereiche Biologie und Material- und Geowissenschaften erweitert werden, sodass folgende sieben Fachbereiche in der zweiten Förderphase beteiligt sind: Architektur, Biologie, Humanwissenschaften (Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik), Informatik, Mathematik, Material- und Geowissenschaften sowie Physik.

Ergebnisse:

  • Die konsequente Qualifizierung der Tutor*innen wird fortgeführt und auf zwei weitere Fachbereiche ausgeweitet. Die Tutor*innen entwickeln durch ihr erworbenes Wissen und die reflektierten Erfahrungen in der Lehre soziale, didaktische und fachliche Kompetenzen. Zum Ende der Projektlaufzeit werden rund 95% der Tutor*innen in den beteiligten Fachbereichen qualifiziert.
  • Die begonnene Sensibilisierung für genderrelevante Themen in der Tutor*innenqualifizierung und den Tutorien wurde um weitere Aspekte von Vielfalt wie ethische und soziale Herkunft ergänzt.
  • Es wurde verstärkt versucht internationale Studierende als Tutor*innen einzusetzen. Eine Kooperation mit dem Dezernat Internationales und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (studentisches Projekt Tutor International) wurde aufgebaut.
  • Drei Selbstlerneinheiten wurden neu entwickelt und erprobt. Sie stehen online zur Verfügung.
  • Im Lehramt an Gymnasien wurde die Tutor*innenqualifizierung curricular verpflichtend in der Praxisphase II verankert, für das berufliche Lehramt besteht ein Wahlpflichtangebot. Im Fachbereich Material- und Geowissenschaften erfolgte für Bachelor- und Masterstudierende die curriculare Verankerung als Wahlpflichtmodul.
  • Mitarbeiter*innen mit Verantwortung für die (veranstaltungsbezogene) Anleitung von Tutor*innen (MiVAT) – das können wissenschaftliche, administrativ technische oder studentische Assistent*innen sein -, werden gezielt unterstützt und auf die Betreuung vorbereitet. Hierzu wurde eine Handreichung entwickelt.
    • Die Tutorielle Lehre wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle (HDA) kontinuierlich weiterentwickelt.
  • Eine qualifizierende Vorbereitung der MiVAT, häufig wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, trägt dazu bei, Kommunikationswege zwischen Lehrenden, Tutor*innen und Studierenden zu verbessern. Hierzu wurden Konzepte mit der HDA abgestimmt entwickelt.
  • Qualitätsstandards zur Qualifizierung von Fachtutor*innen wurden entwickelt und anschließend mit der HDA abgestimmt. Deren Diskussion trägt zur Sensibilisierung der Universitätsöffentlichkeit bei.

Das aktuelle Poster zum Schwerpunkt Tutorielle Lehre finden Sie hier.