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14.11.2018

Bundesweite Tagung „Vernetzte Hochschule – Netzwerke für die Lehre“"

KI²VA-Tagung im Rahmen des Qualitätspakts Lehre am 13. November 2018

Am 13. November 2018 fand im Kongresszentrum darmstadtium eine bundesweite Tagung des Projekts KI²VA (Kompetenzentwicklung durch Interdisziplinäre und Internationale Vernetzung von Anfang an) statt. Mit 160 Teilnehmer_innen aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich wurde das Themenspektrum der Vernetzung im Kontext von Hochschullehre in drei thematischen Schwerpunkten diskutiert.

Der Schwerpunkt „Wege zur Projektintegration in die Universität“ befasste sich mit der praktischen Arbeit in hochschulinternen Netzwerken. Dabei ging es unter anderem darum, wie Commitment gefördert, Verantwortungsdiffusion verhindert und eine positive Kommunikationsdynamik aufrechterhalten werden kann.

Der Schwerpunkt „Interdisziplinäre und internationale Vernetzung: Von der Strategie zur Umsetzung“ bot Raum für die Diskussion vernetzter Strukturen bei der inhaltlichen Gestaltung der Studieneingangsphase. Insbesondere die Integration bestehender Angebote und die nachhaltige Organisation von Unterstützung können gleichzeitig essentiell für gute Lehre sein und sich als Herausforderung darstellen.

Im Schwerpunkt „Vernetzung über die Hochschule hinaus“ wurde die Vernetzung heterogener Akteure diskutiert, die aus unterschiedlichen Kontexten kommend gewinnbringend kooperieren können. Sowohl verantwortliches Handeln der Akteure als auch das Finden einer gemeinsamen Sprache sind für zielführende Kooperationen zentral.

Umrahmt wurden diese Diskussionsforen von zwei Keynote-Vorträgen, die das Tagungsprogramm bereichert haben. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Müller, geschäftsführender Vizepräsident für Studium und Lehre an der Technischen Universität München, griff in seinem Vortrag „Freiheit von Forschung und Lehre versus strukturierte Vernetzung … ein Widerspruch?“ das Verhältnis personalisierter und institutionalisierter Freiheiten kritisch auf. Prof. Dr. Georg Krücken, Director des International Centre for Higher Education Research/INCHER-Kassel, erweiterte im Vortrag „Lassen sich universitäre Netzwerke institutionalisieren? Theoretische Überlegungen und empirische Befunde“ die Perspektive der Tagung um Überlegungen aus den Bereichen der sozialwissenschaftlichen Netzwerkforschung, der Hochschul-, Innovations- sowie der Evaluationsforschung.

Die Tagung wurde flankiert von einer Postersession. Zum einen wurden die Tätigkeitsfelder von KI²VA vorgestellt. Zum anderen wurden weitere Projekte aus dem Bereich Studium und Lehre präsentiert. Über 20 Poster von Akteuren aus dem gesamten Bundesgebiet brachten zahlreiche Anregungen für gute Lehre und die Vernetzung universitärer Einrichtungen ein. Durch den Austausch über die Poster konnten die Teilnehmer_innen viele Ideen und Erfahrungen mitnehmen, insbesondere was das Tagungsthema der Vernetzung betrifft.

Die Vorträge, Panels und Poster haben wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Netzwerken und Lehre gegeben, sodass die Tagung als voller Erfolg gewertet werden kann.

Mehr erfahren: www.kiva.tu-darmstadt.de/tagung

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