KI²VA Tutorielle Lehre - FB 20

Konzept KI²VA Tutorielle Lehre – Fachbereich Informatik

In der neuen Förderphase strebt der Fachbereich Informatik die weitere Verbesserung der Angebote im Rahmen der Schulung an. Zusätzlich zu den Präsenzschulungen, die zu Beginn jedes Semesters angeboten werden, sollen zunehmend auch Online-Selbstlerneinheiten eingesetzt werden. Diese sind nicht als Ersatz für die Schulungen gedacht, sondern als ergänzende und/oder vertiefende Angebote.

Bei den Schulungen soll zudem Augenmerk darauf gelegt werden, welche TutorInnen ihre Tätigkeit als Teil des Studiums als „Praktikum in der Lehre“ erbringen, damit hierauf auch bei der Planung der Hospitation geachtet werden kann. Die Bewertung eines „Praktikums in der Lehre“ ist weiterhin Aufgabe des jeweiligen Anbieters. Gerade bei dieser Angebotsform ist aber eine möglichst frühe Hospitation und Rückmeldung von Anregungen auch im Interesse der entsprechenden TutorInnen, da diese somit wichtiges Feedback zu einer Verbesserung ihres Übungsangebots und damit potenziell auch ihrer Bewertung erhalten können.

Tätigkeitsformen von TutorInnen am Fachbereich Informatik

Die Tätigkeitsfelder von TutorInnen im Fachbereich Informatik sind je nach Veranstaltung sehr unterschiedlich, da der Begriff teilweise pauschal für alle „an der Lehre mitwirkenden StudentInnen“ genutzt wird, und somit beispielsweise auch bei StudentInnen verwendet wird, die nur Foren betreuen, Hausaufgaben korrigieren—auch wenn dies ohne Kontakt zu StudentInnen erfolgt—oder lediglich administrative Tätigkeiten ausüben.

Im Rahmen des Schwerpunkts Tutorielle Lehre werden von den Gestaltungsformen vorrangig diejenigen betrachtet, die eine wesentliche Überlagerung mit „klassischen KleingruppentutorInnen“ besitzen, also in der Regel eine Übungsgruppe betreuen (mit oder ohne Zusatzaufgaben, wie einer Sprechstunde und/oder Hausaufgabenkorrektur) oder eine Praktikumsbetreuung im Rechnerpool anbieten. Im Vordergrund stehen damit Tätigkeiten, die einen direkten Kontakt zu StudentInnen enthalten.

Die Inhalte der Schulungen sind modular gehalten und können an die konkreten Aufgabengebiete der TeilnehmerInnen an einem gegebenen Termin angepasst werden.

Konzeption und Umsetzung von Selbstlerneinheiten

Ergänzend zu den bisherigen Schulungen werden im Fachbereich Informatik in der neuen Förderphase, in Abstimmung mit den KollegInnen aus dem KI²VA Schwerpunkt Tutorielle Lehre, Selbstlerneinheiten zur späteren Vertiefung oder Erarbeitung von Themen erstellt. Diese Selbstlerneinheiten stehen den TutorInnen auch jenseits der Schulungen zur Verfügung und sollen Einzelaspekte aufgreifen und/oder vertiefen.

Derzeit stehen bereits Selbstlerneinheiten zum Thema „Vorgehen bei Plagiatsverdachtsfällen“ zur Verfügung, an weiteren Inhalten wird gearbeitet.

Zielsetzung

  • Ausbau der Qualifizierung auf möglichst 100% der TutorInnen mit direktem Kontakt zu StudentInnen im Rahmen der Tätigkeit
  • Einbeziehung der Querschnittsthemen Gender & Diversity in die Schulungen
  • Vernetzung mit den anderen Teilprojekten
  • Entwurf, Umsetzung und Überarbeitung von Selbstlerneinheiten zu Themen rund um die Tutorielle Lehre

Maßnahmen

  • Weiterentwicklung der Schulungsangebote
  • Neuplanung der Hospitationstermine im Hinblick auf „Praktikum in der Lehre“
  • Entwicklung von Selbstlerneinheiten als ergänzender Beitrag für die tutorielle Arbeit. Dabei sollen die Studierenden bzw. TutorInnen in allen drei Phasen, d.h. bei der Vorbereitung, während ihrer Tätigkeit und zur Nachbereitung der tutoriellen Lehre, digitale Unterstützungsangebote erhalten.

Weitere Informationen im Fachbereich Informatik:

Name Arbeitsgebiet(e) Raum Tel. E-Mail
KI²VA Tutorielle Lehre
MitarbeiterInnen
KI²VA Tutorielle Lehre
Dr.-Ing. Jacqueline Gölz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin KI²VA Tutorielle Lehre FB 20S2|02 D105-25503
Dr. Guido Rößling
Wissenschaftlicher Mitarbeiter KI²VA Tutorielle Lehre FB 20S2|02 A125-25519