KI²VA Internationalität

KI²VA Internationalität

Bild: Katrin Binner
Bild: Katrin Binner

Seit der Verabschiedung ihrer Internationalisierungsstrategie 2014 treibt die TU Darmstadt die Internationalisierung von Lehre und Forschung mit großem Nachdruck voran.

Im Bereich Lehre hat sich die Universität u.a. zum Ziel gesetzt, noch attraktiver für hochqualifizierte Studierende aus dem Ausland zu werden. Gleichzeitig möchte die Universität die interkulturelle und internationale Kompetenz aller ihrer Studierenden erhöhen und in ihren Lehrveranstaltungen die Chancen stärker nutzen, die sich aus der größeren Diversität der Studierendenschaft ergeben.

Ausgangssituation und Zielsetzung:

Bereits heute ist die TU Darmstadt eine Institution, an der Studierende aus der ganzen Welt eine hoch produktive und prägende Phase ihrer Studienzeit verbringen. Rund ein Fünftel unserer Studierenden hat einen internationalen Hintergrund. Nationale wie internationale Studien haben gezeigt, dass der Studienerfolg internationaler Studierender sowohl von den Noten wie von der Studiendauer geringer ist als der einheimischer KommilitonInnen. Gründe dafür sind zumeist sprachliche Defizite, unterschiedliche Studienvorbereitung durch die jeweiligen Schulsysteme und unterschiedliche Lehr- und Lernkulturen. Wir möchten daher unseren internationalen Studierenden in der Studieneingangsphase intensivere Unterstützung anbieten, um von Beginn an erfolgreich zu sein.

Der erfolgreiche Studienverlauf soll deshalb im Rahmen von KI²VA durch vorbereitende Studienformate und integrative Angebote gefördert werden. Unsere Studierenden aus dem Ausland werden als wichtige Zielgruppe der in KI²VA durchgeführten Maßnahmen in den Fokus genommen und bestehende Projekte entsprechend weiterentwickelt.

Darüber hinaus soll die interkulturelle Kompetenz aller Studierenden der TU Darmstadt erhöht und die Chancen einer größeren Diversität der Studierendenschaft in unseren Lehrveranstaltungen stärker genutzt werden.

Im Rahmen von KI²VA sind daher Maßnahmen vorgesehen, die es den Studierenden erlauben, ihre interkulturellen Kompetenzen ergänzend zu eigenen Auslandsaufenthalten auch vor Ort auszubauen.

Dies wird das Miteinander und die Wissenschaftskultur an unserer Universität entscheidend bereichern.

Maßnahmen:

• Schaffung der Stelle einer KI²VA-Referentin für Internationalität im Dezernat Internationales. Im Rahmen eines Pilotprojektes entwickelt und implementiert sie ein studienvorbereitendes Kursprogramm für internationale Studierende (PreCIS- Preparation Course for International Students). Weiterhin unterstützt sie die Schwerpunktthemen dabei, ihre Projektformate mit Blick auf die Internationalisierungsziele weiterzuentwickeln.

• Erweiterung der Service- und Beratungsangebote für internationale Studierende in den Studienbüros.

• Einrichtung eines Gastprofessurenfonds mit der Programmlinie Internationalität.

• Erweiterung der interdisziplinären Studienprojekte um internationale Formate und Ausbau des Themas Interkulturalität bei der Qualifizierung der Fach- und Teambegleitungen.

• Erweiterung der TutorInnenqualifizierung um interkulturelle Aspekte und expliziter Einbezug internationaler Studierender als TutorInnen.